Carl-Schomburg-Schule Kassel

Kooperative Gesamtschule ∙ Ganztagsschule ∙ Kulturschule

Termine

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Organisiert vom Zukunftsbüro der Stadt Kassel  bezog die Carl-Schomburg Schule am Montag, den 28.09. 2015 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr mit ihrem "trialogischen Zelt" einen  Platz vor dem Rathaus und bespielte dort drei  Schulgruppen verschiedener Schulen,  hatte eine unerwartete Begegnung mit Flüchtlingen und sorgte am Nachmittag für musikalische Unterhaltung.

Pünktlich um 8.00 Uhr ging es mit unserm "Track" Richtung Rathaus. Das dauerte fast 60 Minuten, bergauf wird der Wagen ganz schön schwer. Der Aufbau ist "Routine" und war in 40 Minuten geschafft. Dann kam auch schon die erste Gruppe, eine 5. Klasse der CSS. Mitten in die Arbeit  mit der Gruppe platzte eine Demonstration von Syrern, die sich über die Zustände in ihrem Heim beschweren wollten.
Was erst etwas Angst und Unsicherheit erzeugte, wurde schnell zu spontaner Hilfsbereitschaft. Ganz im Sinne unserer Begegnungsidee luden die Schüler die syrischen Kinder in das Zelt ein, gaben ihnen Stifte und Malteller, boten ihnen Kekse und Tee an und schafften so eine wunderbar entspannte Atmosphäre.  In vielen kleinen Gesprächen (auf Englisch, kurdisch, arabisch und türkisch) konnten wir den Flüchtlingen klar machen, dass nicht das Rathaus, sondern der RP die richtige Adresse für ihren Protest ist.  Gemeinsam begleiteten wir sie dorthin.

Im Zelt ging es weiter mit einer Gruppe der Valentin-Traudt-Schule.  In der Mittagspause besuchte uns der OB und am Nachmittag kam eine weitere Schulgruppe.  Ab 15.00 Uhr hieß es dann interkulturelle Musik. Diese Musik kam so gut an, dass spontan auf der Straße getanzt wurde. Um 17.00 Uhr bauten wir ab und waren gegen 18.10 Uhr zurück in der Schule.

Ein ereignisreicher Tag mit vielen spannenden Begegnungen liegt nun hinter uns. Dass nicht alle Begegnungen  angenehm waren, soll nicht verschwiegen werden.  So wurden wir von einigen Passanten darauf hingewiesen, dass Toleranz auch Grenzen habe, es sowieso zu viel Menschen gibt und auch bei uns Arme und Kranke schlecht versorgt werden. Die Nachbereitung dieser Erfahrungen erfolgt in den nächsten Wochen im Unterricht.