Carl-Schomburg-Schule Kassel

Kooperative Gesamtschule ∙ Ganztagsschule ∙ Kulturschule

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20141113 Trialog Besuch 2Am Donnerstag, dem 13.11.2014 besuchte uns Frau Dr. Schwarz-Boenneke.

Sie leitet den Wettbewerb "Trialog der Kulturen" und wollte sich einen Überblick über die aktuellen Aktivitäten an der Carl-Schomburg Schule verschaffen.

Sie besuchte den Religionskurs der Klassen 10, der zum Thema Abraham einen Film erarbeitet, einen Ethikkurs der Klassen 8, der in Zusammenarbeit mit der Uni Kassel an Spielgeschichten für das Zelt arbeitet und einen Religionskurs der Klassen 5, der sich mit der Bewahrung der Schöpfung befasst und ein Stoffwandbild entwickelt.

Der 10er Religionskurs arbeitete am Projekttag zum Thema "Glauben". Anhand der Abraham-Erzählung "Die Opferung Isaaks" entwickelten die Schüler eigene Fragen, denen sie nachgingen.

- Wie sieht Gott aus?

- Was glaubst du?

- Kann ich jemals so stark glauben wie Abraham?

- Warum lässt Gott Leid zu?

- Was wäre mein größtes Opfer?

- Hat Gott einen Plan für mein Leben?

Für die Weiterarbeit an diesen Fragen hat die Gruppe sich vorgenommen, Gläubige der drei Religionen im Stadtteil zu befragen und deren Antworten in einem Video zusammenzufassen.

Die Frage allerdings, ob Gott einen Plan hat für unser Leben und was das bedeuten würde, regte zu besonderer Kreativität an.

Ziel ist nun, neben dem Film einen "DU SOLLST DENKEN!"-Box zu gestalten, die laminierte Selbst-Tests zu Glaubensfragen enthält. Diese Box soll dann im Zelt zum Denken anregen und hoffentlich auch für Gesprächsstoff sorgen.

Im Kurs der Klassen 8 konnte sie Studentinnen und Studenten des Fachbereichs ästhetische Bildung dabei beobachten, wie diese mit den Schülern Schreibanlässe zum Thema "Begegnungen" kreierten. Die dabei entstanden Geschichten wurden in Kleingruppen vorgelesen und einige davon schließlich für die Präsentation ausgewählt. So zeigten die Studentinnen z.B. ein Foto von einer Gruppe Flüchtlinge und die Schüler sollten sich die Frage stellen, ob sie solche Menschen bei sich aufnehmen würden bzw. welche Vorbehalte es gibt. Gleichzeitig sollten sie sich eine Person auf dem Foto auswählen und deren "Gedanken" aufschreiben.

Die ausgewählten Texte wurden im Anschluss als Rollenspiel präsentiert und auf ihre Eignung für das Zeltprojekt untersucht.

Im Kurs der Klassen 5 sah sie wie Fünftklässler, die zuvor im Religionsunterricht den Schöpfungsbericht erarbeitet haben, ihren Lieblingsteil der Schöpfung auf Stoff malten. Damit vertieften sie ihr Verständnis des Berichts und wurden für die Weiterarbeit sensibilisiert: Die Bewahrung der Schöpfung.

Die einzelnen „Lieblinge“ werden später zu einer Collage zusammengenäht, die zeigt, dass jeder einen individuellen Standpunkt hat. Aber zusammen genommen wird sowohl die Vielfalt der Schöpfung als auch ihre Universalität deutlich: Es gibt nur eine Schöpfung, in der wir alle leben (müssen).

Daneben standen Begegnungen mit an den Projekten beteiligten Schülerinnen und Schülern, der Schulleitung, dem Pfarrer und den beteiligten Stadtteilgruppen wie der Holz-bzw. Textilwerkstatt an.

Der Besuch war für uns sehr hilfreich, erhielten wir doch wertvolle Tipps für die weitere Arbeit und das Angebot für eine interessante Fortbildung.

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