Carl-Schomburg-Schule Kassel

Kooperative Gesamtschule ∙ Ganztagsschule ∙ Kulturschule

Worauf möchte ich nicht verzichten? Und wie groß ist mein ökologischer Fußabdruck?

Mit diesen und ähnlichen Fragen hat sich die Klasse 8D drei Tage lang beschäftigt. Mit Unterstützung der Konsumkritik Kassel arbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst in das Thema ein. Was bedeutet das Wort Konsum überhaupt und wie viel konsumieren Menschen in Deutschland?

 

Schon am ersten Tag erhielten die Schülerinnen und Schüler überraschende Informationen denn wer hätte gedacht, dass wir in Deutschland zu den 1,5 Milliarden Menschen dieser Erde gehören, die 77% aller Konsumgüter konsumieren? So viel, dass wir zwei bis drei Welten bräuchten, wenn alle Menschen auf der Welt so leben würden, wie wir. Wir haben also viel mehr als andere und manchmal sogar zu viel.

Dann wäre es doch nur gerecht, wenn wir teilen. Doch dass das gar nicht so einfach ist, zeigte sich schnell bei der Verteilung von Streichhölzern. Es ist doch einfach zu verlockend, wenn man sich als Erster bedienen kann. Es bleibt die Erkenntnis, dass das Aufteilen von Ressourcen doch nicht so einfach ist, wie man Anfangs denkt, weil man sich ja doch der nächste ist.

Auch in der Kleingruppenarbeit kam es zu interessanten Einsichten. So schaute so mancher Schüler anders auf sein T-Shirt nachdem er erfuhr, dass es 1495 Liter Wasser brauchte, um die Baumwolle dafür zu gießen, zu bearbeiten und zu transportieren. Manche Dinge, auf die wir nicht verzichten möchten, sind für uns alltäglich. Das heißt aber nicht, dass wir vergessen sollten, welche Auswirkungen sie auf die Welt haben in der wir leben.

Ein spannendes Projekt der Konsumkritik Kassel, das zum Nach- und Umdenken anregte.