Carl-Schomburg-Schule Kassel

Kooperative Gesamtschule ∙ Ganztagsschule ∙ Kulturschule

Termine

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Montag  15.04.2013

8.00 Uhr:

Die Kulturforscher -Woche beginnt.  Die Klassen 10 bereiten im Physikunterricht die Luftballonaktion für 12.00 Uhr vor.  Sie formulieren interessante Kulturforscherfragen, beschriften die Luftballons mit Lackstift – Eddings (normale Eddings verwischen)  und testen die Flugeigenschaften mit den Kulturforscherkarten  am Ballon. Daneben werden die Karten gelocht, gestempelt und mit dem Faden versehen.

11.30 Uhr:

Die Technik wird aufgebaut. Mikrophon und Box, Heliumflasche und Karten  sowie die Musik-CD werden getestet.

12.00 Uhr:

Fotografin und Projektleiter Christian Kammler sind da und die Startaktion beginnt. Samed führt durch das kurze Programm. Er begrüßt symbolisch die anderen Teilnehmer der Woche in Frankfurt und Melsungen.  Es folgt ein kleines Programm von Kulturforscheraktivitäten an der Schule und die Vorbereitung der Ballonaktion; Ballons aufblasen, Karten beschreiben, Ruhe bewahren. Um 12.25 starten die Ballons in den Himmel über Kassel (Bericht dazu siehe www.kultur-forscher.de).

12.35 Uhr:

Abbau und eine kurze Vorbesprechung  mit den Teilnehmern für morgen folgen.

13.00 Uhr: 

Ein paar Stimmen zum Start der Woche kann ich einfangen:

Die „Kleinen“ fanden das toll und haben zum Teil 2 oder auch 3 Ballons steigen lassen, für uns „Große“ war das nicht so wichtig.

Ich als Große fand es auch toll, ich liebe es, wenn Ballons Botschaften versenden und man weiß  nicht so genau wo sie wirklich ankommen.

Wie die Ballons abgegangen sind, irre.

Meiner ist am weitesten geflogen, das weiß ich genau.

Das war doch mal bei schönem Wetter ein gelungener Auftakt. Hoffen wir, dass die Woche so weitergeht.

Welche Freude die Kinder dabei haben ist immer wieder erstaunlich.

 

20130415 Kulturforscherwoche 1  20130415 Kulturforscherwoche 2

20130415 Kulturforscherwoche 3  20130415 Kulturforscherwoche 4

20130415 Kulturforscherwoche 5  20130416 Kulturforscherwoche 2 

 

Dienstag 16.06.2013

9.30 Uhr:

alle Kulturforscher bis auf Zwei, die die Gäste aus Melsungen an der Haltestelle abholen sollen sind anwesend. Die Getränke werden bereit gestellt und der Willkommenskuchen versteckt, daneben die Technik aufgebaut.

10.00 Uhr: 

Die Gäste aus Melsungen sind da. Es ist eine Schülergruppe der Stufe Q2. Uhj, denken meine Forscher aus der Klasse 10 und eine gewissen Anspannung ist  nicht zu übersehen. Wir beginnen mit einer kleinen Informationsrunde. Hazal erklärt das Konzept der Freestylehalle und Mohamed unser Kulturforscherprojekt „Philipp reloaded 1518“. Dann berichtet Herr Figurski von seiner Arbeit und wir zeigen einen kleinen Ausschnitt aus unserem Stück. Die Gruppe aus Melsungen schaut interessiert zu und spendet am Schluss Applaus. Dann geht es an die eigentliche Arbeit, das Fechttraining.

10.15 Uhr: 

Herr Figurski zeigt die 6 Grundpositionen, wobei unsere Forscher sich jeweils gegenüber einem Gast aus Melsungen aufstellen (zum besseren Abgucken). Dann werden die Positionen eingeübt – immer ein Forscher von uns mit/gegen einen Forscher aus Melsungen.

11.00 Uhr:

Wir machen eine kleine Pause und übergeben den Willkommensgruß aus Kassel in Form eines Kuchens und laden zu einem kleinen Buffett (Kekse und Getränke).

11.15 Uhr:

Die Partner von eben erhalten jetzt die Aufgabe, aus dem bisher gelernten eine Choreographie zu entwickeln und diese einzuüben (Beispiel:  Positionen 1,6,3,2,6,3,4, im Wechsel +Schritte und vor-zurück und Schlag und Kreis)

11.40 Uhr:

Jedes Paar zeigt zu Prokofievs Ballettmusik Romeo  und Julia ihre Choreographie den anderen.

11.50 Uhr: 

Es folgt eine kleine Auswertungsrunde, dann verlassen uns die Schüler aus Melsungen. Geeta bringt sie zurück zur Haltestelle und zeigt ihnen vorher kurz die Schule.

12.00 Uhr: 

Es gibt eine kleine Pause. Sirin hat vom Bah hof aus angerufen, dass die Gruppe aus Frankfurt etwas später kommt. Wir räumen auf, stellen die neuen Getränke bereit und essen unseren eigenen Kuchen. Die Reporterin der Kulturstiftung kommt und führt erste Gespräche; die Fotografin ist auch schon da.

12.30 Uhr:

Neun Schülerinnen und Schüler der Anna Schmidt Schule aus Frankfurt sind da., von Nadia und Sirin vom Kulturbahnhof abgeholt und zur Freeestylehalle gebracht.  Die haben Durst und Hunger, deswegen gibt es den Willkommenskuchen gleich.

12.45 Uhr:

Ähnlich wie zuvor folgt eine kurze Vorstellungsrunde, dann der Stückausschnitt und dann die Übungen zu den Positionen. Frankfurt muss schon um 14.00 Uhr weg, daher gibt es nur eine kleine Pause. Auch hier schließen wir mit der Präsentation der Ergebnisse

14.15 Uhr:

Aufräumen und eine kurze Reflexionsrunde beschließen den Tag.

14.30 Uhr: 

Ein paar Stimmen zum Tag:

Das war klasse. Ich konnte was und die haben von mir gelernt. Ich war der Fachmann und die haben das total akzeptiert. Ich konnte auf meine Wiese erklären – mit meinen Worten und nicht mit so hochdeutsch!

Hat Spaß gemacht obwohl ich selbst ja bisher auch nicht beim Fechten war

Die waren alle voll nett, naja, die ein hat dauernd mit ihrem Freund geknutscht aber sonst hat es richtig Spaß gemacht. Ich bin ja erst neu, aber so schnell habe ich noch nie so viel gelernt.

War schon gut. Die sind halt so wie wir da geht das Verstehen einfach schneller und besser, obwohl einige von Frankfurt meinten, ob Kassel überhaupt eine Stadt sei. Echte Hänger.

Die haben das alle ernst genommen und keiner hatte schlechte Laune oder so.

Wir konnten mal so richtig zeigen, was wir eigentlich alles drauf haben.

Anderen was beibringen,  dabei noch Spaß haben und respektvoll miteinander umgehen, neue Leute kennenlernen und  selbst aktiv sein – so macht Schule Bock!

Ich war gespannt, wie die sich schlagen würden. Wir hatten ja schon viermal geübt.  Die  waren alle gut, aber die Zeit war viel zu kurz, gerade war ich so richtig in Schwung da war schon wieder Schluss. Mit dem einen aus Frankfurt hätte ich gern noch weiter gemacht, der hat mich echt gefordert.

So was müsste es mehr geben und noch mehr Schüler sollten das Erleben dürfen.

 

 

20130416 Kulturforscherwoche 1  20130416 1 Kulturforscherwoche 2

20130416 2 Kulturforscherwoche 2  20130416 3 Kulturforscherwoche 2

20130416 4 Kulturforscherwoche 2  20130416 5 Kulturforscherwoche 2

20130416 6 Kulturforscherwoche 2  20130416 7 Kulturforscherwoche 2

20130416 8 Kulturforscherwoche 2  20130416 9 Kulturforscherwoche 2

20130416 10 Kulturforscherwoche 2  20130416 11 Kulturforscherwoche 2

20130416 12 Kulturforscherwoche 2  20130416 14 Kulturforscherwoche 2

20130416 16 Kulturforscherwoche 2  20130416 17 Kulturforscherwoche 2

20130416 18 Kulturforscherwoche 2  20130416 19 Kulturforscherwoche 2

 

Mittwoch 17.04.2013

 

10.00 Uhr:

Kulturbahnhof – alle (fast alle, zwei Mädchen fehlen)sind da und das Abenteuer Frankfurt beginnt. Auf der Fahrt geht es betont ruhig ab, allein ein Mädchen bringt mit ihrem Schüttelfrost kurzzeitig Hektik in die Gruppe.

12.40 Uhr:

Der Zug hat 10 Minuten Verspätung. Wir beschleunigen unseren Gang zum Weltkulturenmuseum, das wir kurz nach 13 Uhr erreichen.

13.05 Uhr:

Die Gruppe der IGS Herder erwartete uns schon. Wir erhalten eine kurze Einweisung in das was uns in den nächsten 1,5 Stunden erwartet. Wir überreichen unser Gastgeschenk, den Willkommenskuchen und dann beginnt für die Schüler die Führung durch das untere Stockwerk des Museums. Immer zwei Schüler erhalten einen Führer, der sie durch die Ausstellung führt und die Objekte erklärt und auf Fragen eingeht.

13.50 Uhr: 

Die Führung durch das obere Stockwerk ist anders organisiert, jetzt sind jeweils 2 Schüler für einen Raum zuständig und unsere Schüler werden in zwei Gruppen geteilt und versetzt durch die jeweiligen Räume geführt. Sind im Erdgeschoss ethnographische Exponate zu sehen, befinden sich im oberen Stock der Ausstellung „Trading Style“  Weltmode im Dialog. Vier unterschiedliche Lifestylelabels aus Australien, Deutschland, Großbritannien und Nigeria sind zu sehen.

14.45 Uhr: 

Eine kurze Abschlussrunde zwischen den Besuchern und Führern beendet die Veranstaltung.

15.00 Uhr:
 Es folgt der private Teil der Reise  und der heißt vorrangig  „Primark“ – obwohl ich ihnen auf dem Weg dorthin noch ein bisschen Kultur (eiserner Steg, Römerberg, Justitia Brunnen, alte Hauptwache) zeigen kann.  Das Wetter ist so gut, dass wir erst um 19.00 Uhr zurück zum Bahn hof gehen

19.50 Uhr:

Im Zug ist Zeit für eine Reflexionsrunde. Hier ein Ausschnitt aus den Stimmen.

Das Museum war ja von außen eher nicht so, aber die Ausstellung war echt interessant.

Das mit den roten und schwarzen Hüten hab ich mir gemerkt.

Die Lotusschuhe waren soooo klein und die Geschichte dazu richtig grausam.

Die Käferflügelohrringe und die Ohrringe aus Gold haben mir gefallen.              

Die „Discostyle“ Mode im 2. Stock würde ich auch anziehen.

Der Film mit dem Ritzen war cool, aber die Masken haben mir Angst gemacht.

Wir wussten ja von gestern schon wie das ist wenn man anderen etwas beibringt; die haben das alle ziemlich gut gemacht, nur einer hat nur abgelesen und hat sich nicht getraut uns in die Augen zu sehen.

Die Tailänderin war voll nett und hat sich immer entschuldigt, wenn sie sich mal versprochen hatte.

Das war von der Zeit richtig gut – für uns war das genug – sonst wird ein Museum schnell langweilig.

Ich habe mich gefragt, wie man Schüler dazu kriegt, sich zum Museumsführer ausbilden zu lassen aber jetzt würde ich das auch machen.

Ein paar Jungen wollten nur cool sein und hatten gar nicht so richtig Bock.

Schade, dass der soziale Kontakt so kurz war, wir hätten hinterher noch gemeinsam in die Stadt gehen sollen, Eis essen oder so.

20.30 Uhr:

Bulgarenvierkampf im Zug. 3 Bulgaren und ein Schaffer auf der Jagd gegen das Schwarzfahren. Da war alles drin, hinten aussteigen und vorne wieder rein, unter dem Sitz verstecken, trennen, Toilette belegen, Kleidung wechseln… Die Schwarzfahrer haben gewonnen. Sie haben Kassel ohne Fahrkarte erreicht. Dass die Schüler das so genau beobachtet haben spricht vielleicht für ihre neu gewonnene genauere Beobachtungsgabe, oder aber…

21.40 Uhr:

Ziel Kassel erreicht. Unsere Beiträge zur Kulturforscherwoche sind vorbei. Die Schüler haben Lust auf mehr.

 

 

20130417 1 Kulturforscherwoche 2  20130417 2 Kulturforscherwoche 2

20130417 3 Kulturforscherwoche 2  20130417 4 Kulturforscherwoche 2

20130417 5 Kulturforscherwoche 2  20130417 6 Kulturforscherwoche 2

20130417 7 Kulturforscherwoche 2  20130417 8 Kulturforscherwoche 2

 

Fazit:

Drei intensive Tage Kulturforschung mit einem großen Spektrum an Angeboten und Aktionen, vielen positiven Begegnungen, motivierten Schüler und einer entspannten Atmosphäre, voll cool!!!