Carl-Schomburg-Schule Kassel

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20120328 G10a Wunder der Physik 4Theater und Physik, passt das zusammen? Und wie. Am 28.03.2012 war das Ergebnis zu besichtigen ...

Die Klasse 10a dankt der Städtischen Werke AG für den großzügigen Zuschuss zur Projektarbeit.

 

Der Spielleiter erzählt:

Eine gesamte Klasse spielt Theater – Physiktheater. 
Es ist  19.10 Uhr und leider fehlen ein paar Schüler.  Einer hat die Kleiderordnung „vergessen“, einer  ist irgendwo auf dem Weg, eine wohl auch, eine fehlt. 
19.35 Uhr alle Spieler sind da.  Das Publikum ist in überraschend großer Anzahl gekommen und wartet auf den Start.
Um was geht es heute Abend? 
Die Klasse 10 hat sich mit der Geschichte des elektrischen Stromes befasst und dazu geforscht. Die Ergebnisse ihrer Forschungen wollen sie heute Abend vor Publikum präsentieren. Davy und Faraday, Örsted und seine Assistenten, Volta und Galvani und schließlich die „Schaumänner“ der elektrostatischen Salons wollen die Geschichte der Entwicklung vom statischen Strom bis hin zum Induktionsstrom in kleinen spielerischen Episoden nacherzählen. 
Der Abend beginnt mit der „fusseligen“ Vorrede des Lehrers, der Einzige der heute patzt. Cafe Rouge, der Treffpunkt frustrierter Forscherfrauen, gelingt, wenn auch etwas zu leise gesprochen wird und die Versuche nicht so gut gelingen. Der elektrostatische Salon hat starke Mädchen, die auch geschickt über Fehler wegspielen können. Bei Herrn und Frau Volta fühlt man sich wohl, kann herzhaft lachen und sieht gelungenes Theaterspiel.
In der Pause läuft vieles nicht nach Plan, so ist der vorher besprochene Umbau in der Pause ziemlichen stressig. 
Nach der Pause geht es mit den Damen im Cafe Rouge weiter. Die Szene Örsted erzählt die Geschichte von der magnetischen Wirkung des Stromes und die Rolle weiblicher Forscherinnen im 18. Jahrhundert. Die Szene hat einen wunderbaren Dialog über die Entdeckung der Magnetwirkung.
Mit Davy und Faraday in der Royal Institution in  London kommt es zu einem Höhepunkt im Spiel. 
Das Schlussbild entsteht etwas mühsam. Der Applaus ist gut und könnte sicher länger sein, wenn die Spieler nicht einfach gehen würden. 
War ich  gut oder nicht? War das Stück gut oder nicht? Diese Frage so gleich nach der Aufführung zu beantworten gelingt mir nicht. Dafür sind zu viele Eindrücke, positive wie kritische noch zu durcheinander in meinem Kopf.
Jetzt, ein paar  Tage später kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin; so gut es mit einer Klasse geht, die nicht alle theatererfahren sind, sich aber voller Freude und mit großem Einsatz  der Aufgabe gestellt haben.
Insgesamt ein interessantes Projekt mit motivierten Schülern, die die Lust am Weiterforschen nicht verloren haben. 

Die Klasse 10a dankt der Städtischen Werke AG für den großzügigen Zuschuss zur Projektarbeit.

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