Carl-Schomburg-Schule Kassel

Kooperative Gesamtschule ∙ Ganztagsschule ∙ Kulturschule

Am Mittwoch, dem 16.03.2011 rollten auf Einladung des Schulsanitätsdienstes drei Helfer des Technischen Hilfswerkes Kassel mit schwerer Technik auf das Gelände der Carl-Schomburg-Schule ...

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Sport als Hauptbestandteil des täglichen Unterrichtsangebotes gehört seit jeher zur Tradition der Carl-Schomburg-Schule.

Konzentrierte sich anfangs neben dem allgemeinen Sportunterricht das Hauptaugenmerk auf das Volleyballspiel, mit beachtlichen Erfolgen beim Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“, so wurde durch AG-Angebote im Ganztagesbetrieb die Vielfalt der sportlichen Aktivitäten auf mehrere wettkampforientierte Sportarten verteilt.

Seit 1987 nehmen Wettkampfmannschaften in verschiedenen Altersstufen denen zugeordneten Wettkämpfen (WK I, WK II, WK III und WK IV) und unterschiedlichen Sportarten: Basketball, Fußball sowie Leichtathletik in jüngster Vergangenheit, sowie an Turn-, Schwimm-, Tischtennis- und Volleyball-wettkämfen in früheren Jahren an den städtischen, regionalen und überregionalen Wettkämpfen „Jugend trainiert für Olympia“ teil.

Durch den generell koedukativen Sportunterricht in allen Jahrgangsstufen an der CSS, war es dabei nur allzu normal Wettkampfmannschaften in den genannten Sportarten für Jungen und Mädchen anzubieten und aufzustellen.

Des Öfteren wurden dabei beachtliche Erfolge erzielt, u. a.: Stadt-, Regional- und Landesmeisterschaften bis hin zur Teilnahme am Bundesentscheiden in Berlin!

Aber nicht nur die Wettkampf-Schulmannschaften der CSS sind regelmäßig auf Turnieren, Wettkämpfen und Schulvergleichskämpfen im Einsatz.

Zum Schulalltag gehören auch schulinterne Sportaktivitäten wie die jährlich durchgeführten Bundesjugendspiele, wie ein im Jahr 20010 zum 10. Mal durchgeführtes Förderstufen-Fußballturnier sowie ein Winter- bzw. Sommerschulsportfest für alle Jahrgangsstufen.

Als ein besonderes Highlight im Schulsportangebot gelten die Jahrgangs-Schulskikurse der Klassen 7 und 8 in Österreich.

Durch den Sportschwerpunkt im Ganztagesangebot konnten in der Vergangenheit viele Integrations- und Migrationsprobleme gelöst werden - besonders erwähnenswert unter diesem Aspekt, dass allein Schüler/Innen aus 38 Nationen an der Carl-Schomburg-Schule unterrichtet werden!

 

Seit Bestehen der Carl-Schomburg-Schule als Gesamtschule sind Klassenfahrten im Jahrgang 5 und berufsvorbereitende Seminare für alle Abschlussklassen ein fester Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts.

Das Schullandheim befindet sich ca. 10 km nördlich von Kassel (in Rothwesten) und ist von unserer Schule aus  entweder zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Es liegt auf einem großen Parkgrundstück und bietet somit viele attraktive Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung auch außerhalb des Gebäudes, so,z.B:

  • Fußballspielen auf dem Bolzplatz
  • Handball-Basketball-oder Volleyballspielen auf dem Hartplatz
  • Klettern und Höhlen bauen in der “Grotte”
  • Grillen vor der Grillhütte
  • Lagerfeuer machen vor der Grillhütte
  • Stockbrot braten
  • und vieles mehr (mit vorhandenen Spielgeräten)

 

Bei schlechtem Wetter bietet das Schullandheim auch im Gebäude verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, so z.B.:

  • Tischtennis spielen
  • Kicker spielen
  • Gesellschaftsspiele spielen
  • evtl. eine Lieblings-DVD sehen
  • Disco veranstalten
  • Spieleabende oder -nachmittage veranstalten
  • malen, basteln, lesen
  • und,und,und

Natürlich will man aber auch nicht die ganze Zeit nur im Schullandheim bleiben, sondern auch Aktivitäten in der Umgebung unternehmen, so z.B.:

  • Besuch des benachbarten Reiterhofs
  • Wanderungen durch den Reinhardswald
  • Besuch des Wassererlebnishauses in Simmershausen
  • Tagesfahrt zur Sababurg ( Tierpark, Urwald und Dornröschenschloss)
  • und vieles mehr

Durch diese Woche Schullandheimaufenthalt erfahren Ihre Kinder ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl, was sich äußerst positiv auf das gesamte “Wohlfühl-Klima” innerhalb der Klassengemeinschaft und die Integration im Sinne der Schule  auswirkt, denn sie  lernen

  • Rücksichtnahme und Toleranz (soziales Verhalten)
  • Natur und Kultur erleben
  • Gelerntes in anderen Zusammenhängen  anzuwenden
  • und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

 

 

Ist Streiten immer etwas Schlechtes? Mit dieser Frage startet das Projekt in den Klassen 5. Die Schülerinnen und Schüler bekommen schnell heraus, dass Streiten sehr konstruktiv sein kann, aber auch Streiten will gelernt sein! Denn Ärger über Andere so auszudrücken, dass dabei niemand gekränkt oder beleidigt wird, ist nicht immer einfach, aber durchaus möglich!

Alle Förderstufenklassen nehmen an dem 6-tägigen Projekt innerhalb ihrer Förderstufenzeit teil. Neben Konzentrations- und Interaktionsspielen liegt der Schwerpunkt auf kreativen Methoden, wie z.B. Rollenspielen, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihr Konfliktverhalten überdenken und sinnvolle Handlungsweisen erarbeiten sollen. Dabei steht der Austausch über die bestehende Klassensituation, über Schwächen und vor allem aber auch Stärken im Vordergrund.

Eine Durchführung von Projekttagen ab der Klasse 7 befindet sich in der Erprobungsphase. Sie werden als sinnvoll erachtet, da sich durch die Zuordnung der Schülerschaft in die verschiedenen Schulzweige nach der Klasse 6 eine völlig neue Klassensituation ergibt.

Derzeit arbeiten wir daran, eine Streitschlichtergruppe bestehend aus Schülerinnen und Schülern ins Leben zu rufen, die ein Programm durchlaufen, das sie zu einer selbstständigen Vermittlung bei Konflikten anderer befähigt, so dass Lehrkräfte vornehmlich in Ausnahmefällen hinzugezogen werden müssen.

Ab Jahrgang 7 wird in allen Schulzweigen eine Unterrichtsstunde mit der Bezeichnung Soziales Lernen angeboten. Diese Stunde soll das soziale Miteinander fördern und z.B. den Klassenrat aus der Förderstufe fortsetzen. Inhaltlich liegt die Gestaltung in der Hand der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer. So ist es z.B auch möglich, dass während dieser Zeit ein gemeinsames Mittagessen eingenommen werden kann.